Herzlich Willkommen im Schul- und Bethaus Dretzen!
Das Projekt:
Ausgangspunkt für unsere Überlegungen zum Projekt war die Erbauerin des Gebäudes, Auguste Victoria (Frau des Friedrich Wilhelm II, auch Kirchenjuste genannt), die im Jahre 1908 aus der Kolonie Dretzen durch den Bau eines Schul- und Bethauses ein Dorf mit EIGENER KIRCHE entwickelte und somit den einstigen "Koloniebauern" zu neuem Selbstbewußtsein verhalf. Durch den Bau ihrer Schul- und Bethäuser setzte Auguste Victoria dem Bismark den rechten Glauben entgegen. Sie setzte baulich und somit auch inhaltlich die "Kopfbildung" (durch einen gemeinsamen Deckenbalken) neben die "Seelen- und Herzensbildung" der Dorfbevölkerung. Leider sind die meisten Schul- und Bethäuser heute in privater Hand und baulich so stark verändert, dass die ursprüngliche Nutzung nicht mehr erkennbar ist. Daher können wir uns glücklich schätzen, Auguste Victorias bauliche Besonderheit, ein Gebäude unter dem Dach von 2 Eigentümern, nämlich der Kommune und der Kirche, zwar in stark instandsetzungsbedürftigem Zustand, aber doch noch relativ unverändert, als einziges DENK-MAL unseres Dorfes zu besitzen.
Inhalt der Projektskize:
Wir erhalten und entwickeln unser Schul- und Bethaus Dretzen als Dorfmittelpunkt durch einende und gemeinsame Belebung, die allen offen steht.
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Schul- und
- ein ländliches Energie-Bildungs-Zentrum und
*************** Küche, Toilette, Cafe- und Pausenraum für Besucher, Vortragsgäste (Vorträge/Informationen über Energie-Alternativen u. v. m.) Treffpunkt für die Dorfbevölkerung
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Bethaus
- die Kirche im Dorf.
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Vorträge, Filmvorführungen, Gottesdienste an Feiertagen, Trauerfeiern, Taufen, Hochzeiten etc., "offene Kirche"
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Das Schul- und Bethaus Dretzen bietet Arbeitsplätze und Aufträge für die Menschen in der Region.
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Mit Datum vom 15.8.2006 bewilligte die Untere Denkmalschutzbehörde des Landkreises Potsdam-Mittelmark eine Beihilfe zu den Kosten eines Sanierungskonzeptes. Der Eigenanteil in Höhe von 20 % wurde von der evangelischen Kirchengemeinde für das gesamte Gebäude aufgebracht.
Die Machbarkeit der ILE Projektskizze mit Kommune und Kirche als gemeinsamen Träger wird durch das nunmehr vorliegende Sanierungskonzept in Höhe von 167.000 Euro bestätigt.
Der Hausschwamm ist über eine lange Zeit aus dem Schulhauskeller durch Wasser entstanden und hat sich somit im Gebäude nach oben hin ausgebreitet, ist aber durchaus eindämmbar. Die kompletten Unterlagen sind zur Einsicht allen Bürgern von Dretzen bei der Ortsbürgermeisterin, Janett Gobel, dem Bauamt Ziesar, der GKR-Ältesten, Sylke Schmelzer, zugänglich.
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Hier ein paar kleine Einblicke in das Schul- und Bethaus Leben:
Warum wir am ersten Sonnabend im Juli 07 in Dretzen, 18.00 Uhr für www.bootscenter-hohmann.de, Brandenburg, läuten:
Seit Ostern plagte uns die Glocke und deren Aufhängungen und hinderte uns des Einen und Anderen Samstages am Läuten. Nun, das bringt halt Altersschwäche und trotzdem „Aktiv-sein“ so mit sich. Die Metallkette riss ab, dann wurde der Haken, an dem die Kette hing, unzuverlässig, bis er eines Tages abbrach. Jedesmal machte sich Gerald Nethe klug und geduldig daran, eine Lösung auszudenken, sie nach dem langen Arbeitstag oder am Wochenende umzusetzen. Ganz herzlichen Dank!!!
Zu guter Letzt hielt Herr Bräuer plötzlich das Glockenseil in der Hand, ohne Glockengeläut. Nun war das Seil durchgescheuert.
Aufgrund des Tipps eines langjährigen "Kieler-Woche-Seglers" machte ich mich auf den Weg zu einem neuen Glockenseil, nicht in den Baumarkt oder irgendwohin, ganz gezielt zu den Hohmanns, die in Brandenburg seit vielen Jahren erfolgreich ein Bootscenter am Wiesenweg betreiben. Frau Hohmann erkundigte sich ausführlich nach dem Zweck des benötigten Seiles. Dann glänzten ihre Augen und sie begann zu erzählen, von der Vertreibung ihrer Familie aus der Heimat nach dem Krieg, von den Gebräuchen ihrer Familie zu Tisch „Wir durften dit Brot nich vorm Jebet anfassen“, von dem mutigen, engagierten Pfarrer der Katharinenkirche, der „so jut war, dass sie ihn zu Ostzeiten abholten“ und wie wichtig doch jede noch so kleine Kirche für das Gesicht eines Dorfes ist. „Na, wenn dit Seil für die Kirchenglocke is, da jeb ik doch halbsobillig und den Schekel und den Karabiner könnse so mitnehm.“
Liebe Hohmanns, die erste Samstagsglocke im Juli 07 läutet nun für Sie.

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Adventsstern sowie Trödelmarkt und Adventsbasar am Samstag, 2.12.2006
| Nun ist es schon eine Tradition geworden, dass Uwe Sauermann die zwei gespendeten Herrenhuter Sterne im Bethausteil (unsere "Kirche im Dorf") am 1. Advent zum Leuchten bringt. In seinem Kindergarten hing auch immer einer und so gibt ihm diese Erinnerung Mut, einmal im Jahr auf die wacklige Leiter zu steigen. Das Jahr über beherbergt sein Keller die Zeitschaltuhr, das Kabel und die entsprechende Leiter eben. HERZLICHEN DANK!!! |
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Und dennoch... unser
Schulhaus staunte nicht schlecht, als - an diesem Vortag zum 1. Advent -
plötzlich Umzugskisten mit vielen "neuen"
alten und schönen Sachen aus Berlin (HERZLICHEN DANK den "Spediteuren
Frau und Herr Gandow" aus Buckau!!!) den Weg nach Dretzen fanden. So
etwas gab es bisher bei uns noch nicht: z. B. ein Bügeleisen, ein
Lotti-Karotti Spiel, Weihnachtsbaumbeleuchtung für je einen €uro, also
insgesamt 3 € kassierten die Kinder ein.
Entgegen den Erwartungen reichten die 3 kleinen Tische nicht aus, denn Besucher kamen auch aus Ziesar und Buckau, so dass gegen 16 Uhr bereits die Kinder stolz 100 €uro Einnahmen verkündeten. "Ich fühle mich hier wohl", sagte eine Besucherin.
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Zum Abschluss durften sich alle helfenden Hände etwas zur Erinnerung mit nach Hause nehmen. Den Rest des "Trödels" spendeten wir dem Weihnachtsmarkt in Ziesar (Silvia Zimmermann) und dem Antik- und Trödelhändler Herrn Grützmacher aus Köpernitz.
Der Trödelmarkt und Adventsbasar der evangelischen Kirchengemeinde Buckau/Dretzen mit Kaffee und Kuchen im Schulhaus Dretzen am Sonnabend, 2.12.2006, brachte - zu Gunsten der Erhaltung des Schul- und Bethauses Dretzen - einen Netto-Erlös in Höhe von 142,50 €!
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Die Dretz'ner präsentierten sich am 30.09. und 1.10.06 mit einem eigenen Verkaufs-, Werbe- und Infostand zum Thema "DRETZ'NER Dorfgärten & Co." beim Flämingmarkt in Ziesar.
Dank fleißiger DRETZ'NER Marmeladenkocher, Rührer, Pflücker, Verkäufer, Spender, Organisatoren, Mitdenker (Familie Gobel jun. und sen., Fam. Menge, Fam. Rexhausen, Fam. van der Kroon, Fam. Nethe jun. und sen., Fam. Ehrhardt, Fam. Nagel, Fam. Spahn, Fam. Borowszak jun., Fam. Sauermann, Fam. Sadowski/Hennig, Fam. Wust sen., Fam. Schulze, Fam. Schmelzer, M. Sonnabend) gelangten so unsere heimischen Produkte in viele Hande, unser kleines Dörfchen in den Blickpunkt so manchen Standbetrachters usw..
Der Erlös in Höhe von 207 € fließt auf unser Konto beim Förderverein "Alte Kirchen Berlin/Brandenburg e. V."
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aus 2006
Das 1908 errichtete Schul- und Bethaus Dretzen wurde 2005 unter Denkmalschutz gestellt. Es ist die Kirche des Monats Juli 2006 des Förderkreises Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e. V. >>> Spendenkonto und mehr unter >>> www.altekirchen.de
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Weshalb heute etwas geschieht >>> Das Glockengeläut seit 2001
Impressum
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Sylke K. Schmelzer Dretzen 34 14793 Buckautal, OT Dretzen
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